Unterfederung
Der richtige Partner zu Ihrer Matratze!

Ein Lattenrost hat nur wenig Auswirkung – eine gute Unterfederung umso mehr. Der Begriff »Unterfederung« ist noch relativ neu. Im Allgemeinen wird immer noch von einem »Lattenrost« gesprochen und somit an ein vergleichsweise simples Konstrukt gedacht, worauf eine Matratze in einem Bettgestell liegt.

Eine Unterfederung kann heutzutage jedoch viel mehr. Sie dient der Ausbalancierung und somit der inneren Gewichtsverteilung des Körpers. Diese ist beim bloßen Anblick des Kunden nicht ohne weiteres zu erkennen. Daher ist es unbedingt erforderlich, dass der Kunde Probe liegt. Die Unterfederung soll den Körper an den Stellen stützen, die im Vergleich zum gesamten Körper schwerer oder geformter sind.

Dadurch wird ein »Abknicken« der Wirbelsäule in Rücken- oder Seitenlage verhindert. Häufig handelt es sich bei dieser Stelle um das Becken, die Taillen oder die Lendenwirbel-Region. Andererseits ist z.B. die Schulterpartie oft sehr viel breiter als die übrige Körpersilhouette. Sie muss im Bett Platz haben, also je nach Ausprägung einsinken können.

Eine Matratze kann diese Stütz- und Absinkfunktion nur bedingt alleine regulieren. Daher sollte eine geeignete Unterfederung einen Teil dieser Aufgabe übernehmen. Ob nun als Leisten-Unterfederung oder als Teller-Unterfederung hängt von der Obermatratze ab. So gelenkig die Unterfederung auch sein mag, ohne eine flexible Matratze, die alle Bewegungen mitmacht, ist das Schlafsystem nur eine halbe Sache.